Die nackte Wahrheit: Was der Betrachter Ihrer Werbung wirklich wahrnimmt!

„Eyetracking“ heißt das Zauberwort: gemeint ist damit die Aufzeichnung von Blickbewegungen mit Hilfe technischer Systeme. Hier ein kurzer persönlicher Erfahrungs- bzw. Methodenbericht: Die Technik selbst verändert und verbessert sich kontinuierlich und offenbart spannende Erkenntnisse für Werbetreibende:

Werbewirkungsprüfung über Blickverlaufsanalyse

Hotspots zeigen, was gesehen wird und was nicht.

 
Millisekunden, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Blickverlaufmessungen werden häufig in Forschungsfeldern von Usability-Tests durchgeführt, die der Ermittlung intuitiver Betrachtungsabläufe bei Menschen dienen. In Verbindung mit der Blickverlaufsanalyse können Augenbewegungen sowie Fixationswerte (Verweildauer) nach der Aufzeichnung ausgewertet werden und geben Auskunft darüber, was der Betrachter sieht, wahrnimmt, überfliegt oder schlichtweg übersieht.

 
Kein Zufall: Erfolgreiche Werbung führt das Auge kontrolliert über Text und Bild.
Von großer Bedeutung sind Blickverlaufstests auch für Werbung und Websites. In diesem Bereich habe ich in Zusammenarbeit mit einer Hochschule die Methoden und Technologien kennengelernt. Tiefenerkenntnisse über die Wahrnehmung von Werbemotiven oder die Nutzung von Internetseiten mit Bild- und Text-Elementen geben Aufschluss über Wirkung und Erfolg von Kommunikationsoberflächen. Schnell lassen sich auf diese Weise Erkenntnisse über zu starke Bildmotive gewinnen, die aufgrund ihrer Dominanz die Wahrnehmung von entscheidenden Texten und Beschreibungen sprichwörtlich untergehen lassen.

Andererseits wirken Motive ohne Eyecatcher-Effekt oft zu schwach, um den weiterführenden
Blick auf Headlines, Copytexte oder Nutzenargumentationen zu lenken. Eine ausgewogene
Bild/Text-Kombination mit einer cleveren Verlaufsführung des Auges sorgt für maximalen Erfolg
und gewährleistet den Weg vom Eyecatcher zur Headline und zum Copytext.

 
Individuelle Messtechnik für alle Einsatzbereiche.
Aus verschiedensten Kundenprojekten kenne ich die Nutzung von Blickverlaufsanalysen für unterschiedlichste Medien und Einsatzbereiche. Die Anforderungen waren stets individuell – je nach Einsatzort und Medium können kabellose „Eyetracking-Brillen“ oder monitorbasierte lokale Systeme eingesetzt werden:

- Messe und Event: Überprüfung von Wegeleitsystemen, Wahrnehmung und Wirkungseffizienz von Messestandelementen.
- Anzeigen: Wahrnehmung und Effizienz von Werbeanzeigen im redaktionellen Umfeld
- Kataloge: Usability, Wahrnehmung von Elementen zur Leserführung
- Internet: Usability, Wahrnehmung von Kernelementen, Nutzerführung, Conversiontracking

 
Befragungen bieten Zusatznutzen.
Im Rahmen der meisten Wirkungsstudien finden im Anschluss an die Blickverlaufsmessung Befragungen statt, die weiteren Aufschluss über Denk- und Wahrnehmungsmuster der Testpersonen geben. Die mögliche direkte Konfrontation mit den Ergebnissen liefert weitere Erkenntnisse über
Verhaltensmuster der Probanden. Vom Test unabhängige Befragungen ermöglichen Hinweise auf Bekanntheitsgrad sowie Markt- und Wettbewerbskenntnisse bei der Zielgruppe.

 
Messbar erfolgreiche Kommunikation rechnet sich!
Der Einsatz hoher Kosten für Werbung und Kommunikation lässt sich mit Hilfe von Blickverlaufsanalysen nicht reduzieren. Aber optimieren! Die Erkenntnis über Wirkung und Effizienz von Oberflächen, Anzeigenmotiven oder Medien ermöglicht das Korrigieren und Optimieren wirkungsschwacher Kommunikation. Auf diese Weise lässt sich die individuelle Wahrnehmung pro Betrachter erhöhen und damit der Wirkungsgrad von Medien und Motiven nachweisbar steigern.



Google Suchmaschinen-Optimierung – der ganz normale Wahnsinn!

„Panda auf der Jagd nach schlechtem Content!“ lautet es seit wenigen Wochen in der SEO-Szene der professionellen Suchmaschinen-Optimierer und vermeintlichen Gegenspieler von Google. Für mich stellt sich das dar wie ein ständiges Katz- und Maus-Spiel: Google entwickelt in regelmäßigen Abständen neue Updates, die dafür sorgen sollen, dass die Effizienz von Suchmaschinenergebnissen stetig verbessert werden. Die Gegenseite ist stets auf der Hut: Bis zur letztendlichen Veröffentlichung der Updates haben professionelle Suchmaschinen-Optimierer bereits eine Vielzahl der Sites entsprechend den neuen Anforderungen überarbeitet, um auf der Jagd nach Platz 1 im Rennen zu bleiben.

 

Was erwartet Google?

Google erwartet – nach meinem aktuellen Verständnis – schlicht und ergreifend: „Guten Content“. Oder anders ausgedrückt: „Authentizität und Mehrwert in den Inhalten“. Das letzte Update, genannt „Panda“, kam mit Neuerungen von Amerika nach Deutschland, die sich gegen gezielte Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung richteten. Ziel ist es, inhaltlich schwache Seiten zurückzustufen und Seiten mit hoher Relevanz, Mehrwert für den Nutzer sowie Aktualität auf den Ergebnisseiten nach oben zu bringen. Google wird nicht müde zu betonen, dass es im Ranking stets um „Guten Content, schlechten Content“ geht.

 

Was ist guter oder schlechter Content?

Suchmaschinen Optimierung - Content is King

Google Likes ... Google Dislikes

Keine leichte Frage – bzw. eine Frage, die sich von offizieller Seite nur mit einem Negativbeispiel beantworten lässt: eine Textpassage, die Google als Veranschauungsmaterial veröffentlichte:

Ein Bett ist ein wichtiges Möbelstück, denn man kann darin schlafen. Die meisten Leute schlafen nachts. Man kann billige Decken im Laden kaufen. Eine Decke hält nachts warm. Man kann aber auch einen günstigen Heizlüfter kaufen. Der Heizlüfter ist in vielen Fällen die bessere Option, denn er produziert mehr Wärme und kann im Sommer abgestellt werden, wenn man den Frankreich Urlaub bucht.

Vielleicht etwas übertrieben, aber der Kern der Sache ist erkennbar: Hier geht es um einfachen, sinnfreien Text, der sich wiederholt und auf bestimmte Keywords und Anchor-Texte (verlinkte Textpassagen) abzielt. Die Google-Bots, die im Auftrag der Suchmaschine als Roboter von Seite zu Seite springen und Texte auslesen, sind mit Algorithmen versehen, die immer cleverer werden und in der Lage sind, Retorten-Texte zu erkennen, die es lediglich auf eine gute Platzierung abgesehen haben.

 

Wie kann ich meine Google-Platzierung verbessern?

Gestalten Sie Inhalte, die so gut sind, dass externe Links auf natürliche Weise entstehen – einfach nur aufgrund dessen, weil andere den Inhalt für „teilbar“ erachten. Google ist mittlerweise sehr gut darin, zu analysieren, welche Inhalte wertvoll und für den User relevant sind. Eine Anzahl an Links, die über das normal Maß hinaus gehen, führt zu „Abstrafungen“, ebenso wie der Einsatz von zu vielen Keywords. Selbstverständlich spielt Aktualität nach wie vor eine sehr große Rolle – Robots lieben „frischen Content“.

 

Und wenn dann noch nichts passiert?

Dann haben Sie noch nicht lange genug gewartet! Google beobachtet, analysiert, vergleicht und bewertet. Und das natürlich über einen längeren Zeitraum, der kurzfristigen Optimierungsmaßnahmen kaum Chancen gibt. Nur wer langfristig am Ball bleibt und das Thema „Redaktion“ ernst nimmt, wird von Google belohnt.

 



adextra Social Media Expedition 2.0 – Es geht weiter!

Wir zünden eine weitere Stufe der Social Media Expedition 2.0:
Nach Installation und Inbetriebnahme des Blogs und erfolgreichem Relaunch unserer Website starten wir nun mit dem nächsten, dem “großen Maßnahmenpaket” unserer Expedition. Dabei geht es in der Hauptsache um ein konsequentes Contentkonzept, das – ausgehend vom Blog – über die verschiedenen Social Media-Kanäle gestreut wird.

adextra Social Media Expedition 2.0

adextra Social Media Expedition 2.0

Hier die Eckpunkte dazu:

Der Content
Das Contentkonzept sieht ein buntes Programm an Informationen, Wissenswertem und Tipps aus der Welt der Unternehmenskommunikation vor. Circa zweimal pro Woche sollen neue Themen auf den Tisch kommen.

Die Kanäle
Quasi die Homebase der Themen ist der RedBlog von adextra (www.adextra.de/blog). Auf facebook, XING und Google+ finden sich Teaser zu den Themen und auch Twitter zwitschert neue Themen.

Die Redaktion

Die Themen werden als Teil eines internen Know-how-Programms recherchiert, im Rahmen von Academy-Meetings inhouse den Mitarbeitern präsentiert und redaktionell aufbereitet in die Kanäle gesendet.

Nebeneffekt SEO

Social Media ist unter verschiedenen Aspekten für die Verbesserung der Platzierung innerhalb der Ergebnisse von Suchmaschinen verantwortlich (SEO). Das Generieren von Backlinks und Content ist zudem sehr wertvoll, da u.a. auch viele themenrelevante Keywords generiert werden. Das wollen wir uns natürlich zu Nutze machen.

Die adextra-Kanäle in der Übersicht:

facebook
XING
Twitter
Google+

Wir freuen uns über jeden Besuch – es lohnt sich …

 



Interessantes mit Mehrwert und Nutzen – oder was erwarten Sie von einem Kundenmagazin?

adextra REDNEWS

adextra Kundenmagazin REDNEWS

Eine Nabelschau mit selbstwertsteigernden Hochgesängen wollen wir nach wie vor nicht. Nein, vielmehr möchten wir, dass sich die Kunden für unser Magazin und unsere Arbeit interessieren und – sagen wir´s wie es ist – wir eine Bindung zu bestehenden und neuen Kunden aufbauen können. Damit berichten wir auch nichts Revolutionäres sondern, aus meiner Sicht, die Philosophie der modernen Kundenkommunikation und das Prinzip von PR im 21. Jahrhundert: “Content rules”. Das heißt, wer auf sich aufmerksam machen möchte, teilt gefälligst etwas mit, was die Zielgruppe wirklich interessiert bzw. einen Mehrwert oder Nutzen hat. So halten wir es schon seit längerem mit unseren REDNEWS und stellen uns auch gerne wieder dieses Mal der Herausforderung.
In diesem Sinne hoffen wir, zumindest beim Großteil der Leserschaft, inhaltlich ins Schwarze zu treffen. Anregungen und Themen nehmen wir natürlich trotzdem jederzeit gerne entgegen. So wie auch beim Opener-Thema in dieser Ausgabe erarbeiten wir Artikel gerne auch auf Wunsch von Lesern …

Die aktuelle Ausgabe der REDNEWS finden Sie als Downloadlink auf unserer Startseite: www.adextra.de

Gerne senden wir Ihnen auch die gedruckte Ausgabe – kurze Info genügt.



Mit 2€ viel bewegen. Interaktives Plakat von Kolle Rebbe

Ein Plakat der etwas anderen Art.



PRAKTIKUM UND AUSBILDUNG 2012



Mit Online-Strategien Umsatz steigern, statt nur Informieren

Websiteproduktivität

Eine neue Website sollte mehr können, als nur gut aussehen: (Er-)kennen Sie bereits den wirklich großen Nutzen Ihrer Website?

Es gibt Fakten, anhand derer sich Kommunikationslösungen förmlich aufdrängen:
86% aller Entscheider nutzen das Internet täglich
63% aller Entscheider informieren sich im Internet über zukünftige Lieferanten und Geschäftspartner
75% aller Deutschen nutzen das Internet privat (Quelle: nonliner-atlas.de)

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Und noch ein Spiel: Kern Type, the kerning game

Kerntype: Optischer Ausgleich von Buchstabenabständen als Spiel

Noch ein Spiel von Method of Action: bei Kerntype geht es darum, durch Verschieben der Buchstaben eines Wortes die Lesbarkeit zu verbessern und ein harmonisches Schriftbild zu erreichen. Die Abstände zwischen den Buchstaben sollen dabei nicht mathematisch, sondern optisch gleichmäßig werden. Sein Ergebnis kann man mit dem der Designer von Method of Action vergleichen und erhält auch gleich eine Bewertung des eigenen Kernings.

Ein Spiel für Typo-Fans und alle, die es werden möchten. Und: es macht auch auf dem iPad Spaß.
Der Link: http://type.method.ac



Color – Method of Action

Ein tolles Minispiel in dem sich zeigt, wie sehr man sich mit Farben auskennt.

Wir freuen uns über Ergebnisse im Kommentar.



Post-It Watches

Für den Fall, dass Sie auf Grund der vielen Post-Its, rund um den Bildschirm,
die wichtigsten Notizen übersehen.
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