2009, in der adextra REDNews-Ausgabe 01.09 hatten wir ihn noch als Trend aus Japan vorgestellt. Mittlerweile werden die QR-Codes geradezu inflationär in allen Medien eingesetzt. Auf jeder Broschüre, Messestand, Anzeige, Plakat, Flyer, Mailing, …. werden die mandalaartigen Zeichen, die etwas von Logistikunternehmen haben, stolz mit einem gewissen Innovationsgeist platziert.
Doch wann nimmt tatsächlich ein Mensch sein Smartphone aus der Tasche und decodiert den Code mittels Reader? Schon mal jemanden gesehen, der dies tut?
Einerseits bin ich begeistert von den kleinen Zeichen, denn sie haben erstmalig zwei bis dahin getrennte Dimensionen automatisch und bequem verbunden: von Print zu Online. Sie bieten die Möglichkeit die Printvorlage durch tiefer gehende oder ergänzende Informationen im Netz zu bereichern. Und das standortunabhängig – dort wo ich gerade unterwegs bin. Es können sinnvolle Mehrwerte geschaffen werden. Zum Beispiel können die Kontaktdaten auf dem Smartphone gespeichert werden. Oder ein ergänzender interessanter Film gezeigt oder auf eine Mobilesite mit weiteren themenbezogenen Informationen geleitet werden. Wenn es mir in der akuten Situation, in der ich mich gerade befinde, einen echten Nutzen verschafft, ja dann kann man beobachten, dass das Smartphone gezückt und der Code fotografiert wird. Dass der Nutzer sich mit dem Thema, der Marke, dem Unternehmen weiter beschäftigt.
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